Minijob-Grenze 2027: 633 Euro – was Arbeitgeber jetzt ändern müssen

Die Minijob-Grenze 2027 steigt mit dem Mindestlohn von 14,60 Euro auf 633 Euro im Monat. Drei Punkte, die Arbeitgeber jetzt pr?fen sollten.

Berlin, 04.11.2026. Zum 1. Januar 2027 steigt der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro auf 14,60 Euro je Stunde. Weil die Minijob-Grenze an den Mindestlohn gekoppelt ist, steigt sie mit. Die Minijob-Grenze 2027 liegt bei 633 Euro im Monat, bisher waren es 603 Euro. F?r Betriebe mit Minijobbern hei?t das: Stundenlohn, Vertr?ge und Zeiterfassung m?ssen zum Jahreswechsel zusammenpassen. Darauf weist der Zeiterfassungs-Anbieter Zeitflex hin.

So entsteht die Minijob-Grenze 2027

Die Minijob-Grenze ist keine feste Zahl. Sie folgt einer Formel aus ? 8 Abs. 1a SGB IV: Mindestlohn mal 130 Stunden, geteilt durch 3, aufgerundet auf volle Euro.

– 2026: 13,90 Euro x 130 : 3 = 602,33 Euro, aufgerundet 603 Euro
– 2027: 14,60 Euro x 130 : 3 = 632,67 Euro, aufgerundet 633 Euro

Im Jahr sind das 7.596 Euro. Eigene Werte rechnet der kostenlose Minijob-Rechner von Zeitflex aus. Ein Minijobber zum Mindestlohn darf 2027 h?chstens rund 43 Stunden im Monat arbeiten (633 Euro : 14,60 Euro = 43,4 Stunden).

Drei Punkte, die Arbeitgeber bis 31.12.2026 pr?fen sollten

1. Stundenlohn anheben. Wer heute genau 13,90 Euro zahlt, muss ab 1. Januar mindestens 14,60 Euro zahlen. Das gilt auch f?r Minijobs und Aushilfen.

2. Feste Monatsbetr?ge nachrechnen. Wer einem Minijobber jeden Monat einen festen Betrag zahlt, etwa 603 Euro, muss pr?fen, ob die vereinbarten Stunden mit dem neuen Mindestlohn noch passen. Sonst liegt der Stundenlohn unter 14,60 Euro.

3. Arbeitszeit l?ckenlos aufzeichnen. F?r Minijobber gilt schon heute die Aufzeichnungspflicht nach ? 17 Mindestlohngesetz. Beginn, Ende und Dauer der t?glichen Arbeitszeit m?ssen sp?testens am siebten Tag nach der Arbeit notiert sein. Die Aufzeichnung wird zwei Jahre aufbewahrt. Fehlende Aufzeichnungen geh?ren zu den h?ufigen Befunden bei Pr?fungen durch den Zoll. Ein Muster zeigt der Ratgeber Stundenzettel f?r Minijobber.

Eine Ausnahme sollten Betriebe kennen: Steuerfreie Zuschl?ge f?r Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit nach ? 3b EStG z?hlen nicht zum Verdienst f?r die Minijob-Grenze.

Was Zeitflex dabei ?bernimmt

Mitarbeitende stempeln per Handy, Tablet oder Browser, auch ohne Netz. Der Minijob-W?chter rechnet die Grenze aus dem jeweils geltenden Mindestlohn, also auch die Minijob-Grenze 2027. Er warnt, bevor ein Minijobber im Monat oder im Jahr dar?ber kommt. Am Monatsende geht eine Datei an das Lohnb?ro: als DATEV-Export (LODAS sowie Lohn und Gehalt) oder als eigenes Spaltenprofil f?r andere Lohnprogramme.

„In vielen kleinen Betrieben liegt die Arbeitszeit noch auf Zetteln oder in Excel. Beim Jahreswechsel wird das teuer, wenn keiner merkt, dass ein Minijob ?ber der Grenze liegt“, sagt Jim Eichholz, Inhaber von Zeitflex. „Unser Werkzeug macht diese Rechnung jeden Tag mit, ohne dass jemand daran denken muss.“

Preise

Zeitflex hat keine Grundgeb?hr. Der Tarif Free ist f?r eine Person dauerhaft kostenlos. Starter kostet 1,49 Euro, Pro 2,49 Euro je aktivem Mitarbeiter und Monat, jeweils zuz?glich MwSt. Alle Tarife lassen sich 14 Tage testen und monatlich k?ndigen (Stand 04.11.2026, aktuelle Preise unter zeitflex.de/preise.html).

H?ufige Fragen kurz beantwortet

Wie hoch ist die Minijob-Grenze 2027?
633 Euro im Monat ab 1. Januar 2027, im Jahr 7.596 Euro.

Wie viele Stunden darf ein Minijobber 2027 arbeiten?
Zum Mindestlohn von 14,60 Euro rund 43 Stunden im Monat. Bei h?herem Stundenlohn entsprechend weniger.

Weitere Informationen auf zeitflex.de. Eine Demo ohne Anmeldung gibt es unter zeitflex.de/demo/.

Hinweis: Diese Mitteilung dient der Orientierung und ist keine Rechtsberatung.

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