Frankfurt am Main, 14. April 2026 – Steigende Immobilienpreise und strengere Finanzierungsanforderungen stellen viele Familien vor gro?e Herausforderungen. Eine interessante Option, um den Traum vom Eigenheim dennoch zu verwirklichen: Eltern und erwachsene Kinder erwerben gemeinsam eine Immobilie. Auf den ersten Blick erscheint dies wirtschaftlich sinnvoll und birgt tats?chlich Vorteile. Allerdings sind auch zahlreiche rechtliche, steuerliche und finanzielle Aspekte zu beachten.
In einem aktuellen Fachbeitrag zeigen SELZER REIFF Notare aus Frankfurt auf, welche Aspekte beim gemeinsamen Immobilienkauf innerhalb der Familie unbedingt beachtet werden sollten und warum eine fr?hzeitige rechtliche Gestaltung entscheidend ist.
Gemeinsamer Immobilienkauf: Ein Modell mit Potenzial, das jedoch durchdacht umgesetzt werden sollte.
Der Erwerb von Wohneigentum im Familienverbund bietet zahlreiche Vorteile: Durch die B?ndelung von Eigenkapital verbessern sich die Finanzierungsm?glichkeiten, gleichzeitig k?nnen generationen?bergreifende Wohnkonzepte realisiert werden. Auch steuerliche Gestaltungsspielr?ume lassen sich nutzen.
„Viele Familien untersch?tzen jedoch die rechtliche Komplexit?t eines solchen Vorhabens“, erkl?rt Notarin Bettina Selzer. „Insbesondere Fragen zur Eigentumsstruktur, zur Finanzierung und zur Absicherung im Erbfall oder bei sp?teren Konflikten sollten fr?hzeitig gekl?rt werden.“
Rechtliche Gestaltung entscheidet ?ber langfristigen Erfolg
Zentral ist die Wahl der passenden Eigentumsform. Ob Bruchteilseigentum, Wohnungseigentum oder eine ?bertragung unter Nie?brauchsvorbehalt: Jede Variante hat spezifische Vor- und Nachteile.
Ein weiterer sensibler Bereich ist die Finanzierung. In der Praxis haften Eltern und Kinder bei gemeinsamen Darlehen h?ufig gesamtschuldnerisch. Das bedeutet: Jeder Beteiligte haftet gegen?ber der Bank f?r die gesamte Darlehenssumme. „Diese Haftung wird h?ufig untersch?tzt. Kommt es zu Zahlungsausf?llen, kann das erhebliche finanzielle Folgen f?r alle Beteiligten haben“, erl?utert Notarin Sonja Reiff. Umso wichtiger sind klare interne Vereinbarungen zur Kostentragung sowie erg?nzende Absicherungen, etwa durch Versicherungen.
Auch erbrechtliche Fragen spielen eine zentrale Rolle und k?nnen ohne entsprechende Regelungen sp?ter Komplikationen ausl?sen. Dies gilt etwa, wenn es im Todesfall eines Miteigent?mers zu komplexen Eigent?merstrukturen kommt, etwa durch die Entstehung von Erbengemeinschaften.
Zudem k?nnen Pflichtteilsanspr?che Liquidit?tsprobleme ausl?sen. Daher ist es wichtig, in diesem Punkt fr?hzeitig durch Testament, Erbvertrag oder Pflichtteilsverzichtsvereinbarungen vorzusorgen.
Der vollst?ndige Fachbeitrag mit ausf?hrlichen rechtlichen Erl?uterungen, Praxisbeispielen und einer Checkliste steht online zur Verf?gung:
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