Gründung mit fertigem Geschäftsmodell ist komfortabel und risikoarm

Die Franchise-Branche wird sich noch st?rker entwickeln zu einem stark digitalisierten, dezentralen Wachstumsmodell. Der Fokus verschiebt sich zunehmend auf Nachhaltigkeit, Automatisierung und datengest?tzte Effizienz. Als etablierter Konjunkturanker bietet die Franchise-Branche besonders im Dienstleistungssektor immens gro?e Chancen. Franchising versucht, die Vorteile des selbst?ndigen Unternehmertums mit den St?rken eines zentralistisch geleiteten Filialsystems zu verbinden. Ein etabliertes Franchisemodell zu nutzen, bietet angehenden Unternehmern das fertige Modell durch standardisierte, bereits funktionierende Prozesse und ein geringeres Risiko bei der Selbstst?ndigkeit als bei einer kompletten Neugr?ndung. Eine starke Marke im R?cken zu haben, gilt als Eintrittskarte zum Erfolg.

Franchise nutzen bedeutet Chancen und Herausforderungen

Zwar reduziert ein Franchise-System das unternehmerische Risiko, der Erfolg stellt sich leichter, aber keineswegs vollautomatisch ein. Wer als Franchisenehmer erfolgreich werden will, kann nicht die Sicherheit des Angestellten erwarten. Deswegen ist der Gr?nder gut beraten, den zugrunde liegenden Franchisevertrag kaufm?nnisch und rechtlich zu ?berpr?fen. Die sorgf?ltige Pr?fung eines Franchisekonzepts vorausgesetzt, kann sich der Franchisenehmer Probleme und Risiken ersparen.

Dinge die einen guten Franchisegeber auszeichnen

Der Franchisegeber investiert in die Entwicklung eines replizierbaren Systems. Er erstellt Handb?cher, schult und betreut seine neuen Partner, sichert die Qualit?t und pflegt die Markenidentit?t. Der Franchisenehmer hingegen bringt Kapital, Arbeitskraft und lokales Engagement ein. Er ist rechtlich selbstst?ndig, wirtschaftlich aber eng an das System gebunden. Diese Abh?ngigkeit ist kein Fehler im System, sondern sein positiver Kern. Das Vertriebsfranchise, repr?sentiert durch globale Fast-Food-Ketten, ist das bekannteste Modell in vielen L?ndern. Es verlangt die h?chste Anfangsinvestition, bietet daf?r aber den st?rksten Markenr?ckhalt. Das Dienstleistungsfranchise gewinnt auch in Deutschlandm ?sterreich und der Schweiz zunehmend an Bedeutung, besonders in den Bereichen Pflege, Partnervermittlungen, Bildung und Handwerk. Dies sind Marktsegmente nach deren Dienste die Nachfragen seit Jahren ?berdurchschnittlich ansteigen.

Risiken und Grenzen, die Franchisenehmer bedenken sollten

Die H?he der Einstiegskosten schreckt manche ab, zu Recht. Der durchschnittliche Anfangsinvestitionsbedarf liegt laut verschiedenen Marktberichten bei einigen Franchisemodellen bei rund 1,5 Millionen Euro f?r etablierte Systeme, wobei kleinere Konzepte deutlich darunter liegen k?nnen. Diese Summe umfasst Franchisegeb?hren, Ausstattung, Umbau, erste Lagerbest?nde und Betriebskapital f?r die Anlaufphase. Die Formel lautet: Je geringer der Einstieg, umso minimierter das Risiko. Die laufenden Geb?hren und Kosten belasten die Marge dauerhaft. Je nach Franchisesystem zahlt der Franchisenehmer eine unterschiedliche H?he der Prozente seines Umsatzes an den Franchisegeber, zus?tzlich zu Werbekostenbeitr?gen. Wer die Rentabilit?t seiner T?tigkeit als Franchisenehmer kalkuliert, muss diese Posten von Anfang an einrechnen. Viele Gr?nder untersch?tzen diesen Effekt auf ihre Liquidit?t.

Wichtig vor dem Start als Franchisenehmer

Die Wahl des Franchise Systems ist die folgenreichste Entscheidung im gesamten Prozess. Wer hier vorschnell handelt, zahlt diesen Fehler oft ?ber Jahre. Eine gr?ndliche Due-Diligence-Pr?fung umfasst den Markt, die Analyse des Franchisegebers, seiner Finanzlage, seiner Wachstumsgeschichte und der Zufriedenheit bestehender Franchisenehmer. Wenn ein Franchisegeber eine besondere Dienstleistung bietet, die keine Wettbewerber in besserer Qualit?t und dazu noch g?nstiger bieten, ist das ein ?u?erst interessantes Angebot. Dazu sollte ein Franchisenehmer vorab pr?fen, ob sein Standort in das ausgew?hlte Franchisesystem passt. Wenn die T?tigkeit des Franchisenehmers in dem ausgew?hlten Franchisesystem auch noch aus dem Homeoffice oder via Internet von jedem anderen Standort ausge?bt werden kann, steht dem Erfolg kaum etwas im Wege.

Sie haben den Presseartikel des Publizisten Dr. Thomas Komarek gelesen. Dr. Komarek wurde 1975 in Wien geboren. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Promotion in den F?chern Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht erlangte er 2002 den akademischen Grad des Dr. rer. oec. Herr Dr. Komarek ist international bekannt als namhafter Publizist und Wirtschaftswissenschaftler und Mitgr?nder des neutralen Wirtschaftsportals FranchiseVergleich eu.

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