Philipp Lehner, CEO eines Industriekonzerns mit weltweit 24.000 Mitarbeitenden setzt bei der Zeitplanung auf Papier – und zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich.
Bewusster Bruch mit dem Zeitgeist
Die Neue Z?rcher Zeitung (NZZ) widmet dem analogen Zeitmanagement-System MasterPlanning einen ausf?hrlichen Bericht. Unter dem Titel „K?nftig will ich nur noch F?hrungskr?fte, die einen Papierkalender nutzen“ beschreibt die Journalistin Christin Severin, warum Philipp Lehner, CEO des ?sterreichischen Verpackungsspezialisten Alpla, konsequent auf handschriftliche Zeitplanung vertraut. Der Beitrag wurde anschlie?end auch von Vol.at aufgegriffen und verbreitet.
MasterPlanning als strategisches F?hrungsinstrument
Alpla ist ein weltweit t?tiger Industriekonzern mit Sitz in Hard (Vorarlberg) und Produktionsstandorten in 46 L?ndern. Trotz hochautomatisierter Prozesse setzt das Unternehmen bei der pers?nlichen Arbeitsorganisation seiner F?hrungskr?fte bewusst auf einen analogen Kalender – verbindlich, top-down und teilweise bonusrelevant.
Der sogenannte MasterPlanner ist dabei mehr als ein Kalenderbuch. Er verbindet Termine und konkrete Aufgaben mit festen Zeitfenstern, realistischen Tagespl?nen und bewusst eingeplanten Pufferzeiten. Ziel ist es, effizienter zu arbeiten, Aufgaben klarer zu priorisieren und Stress zu reduzieren. „Wenn ich gut geplant habe, wei? ich, dass ich es im Griff habe“, wird CEO Philipp Lehner in der NZZ zitiert.
Antwort auf das digitale Hamsterrad
Ausgangspunkt f?r den radikalen Schritt ist eine Beobachtung, die viele Unternehmen teilen: Der digitale Arbeitsalltag erzeugt permanente Unterbrechungen, steigenden Zeitdruck und wachsende Belastung. Laut im Artikel zitierter Zahlen erhalten Besch?ftigte t?glich ?ber hundert E-Mails und mehr als 150 Chatnachrichten. Lehners Ansatz: weniger digitale Reize, mehr Fokus durch Handschrift. Digitale Tools wie Outlook bleiben f?r Meeting-Einladungen bestehen, die eigentliche Denkarbeit und Aufgabenplanung erfolgt jedoch bewusst analog.
Schulung statt Symbolpolitik
Entwickelt wurde MasterPlanning von der Planungsexpertin Claudia W?rner, Gesch?ftsf?hrerin der MasterPlanning Woerner System GmbH. Bei Alpla wird das analoge Zeitmanagement-System durch strukturierte Schulungen eingef?hrt. F?hrungskr?fte absolvieren mehrt?gige Trainings im pers?nlichen Zeitmanagement sowie regelm??ige Follow-ups.
Vermittelt wird unter anderem:
-Planung in realistischen Zeiteinheiten
-Meetings mit klarer Dauer (25 oder 45 Minuten)
-t?gliche Zeitfenster f?r Unvorhergesehenes
-bewusste Entscheidung, was tats?chlich in einen Arbeitstag passt
Der Bericht zeigt auch: Skepsis ist zu Beginn vorhanden. Doch bei den Anwendern stellt sich mit der Zeit ein klarer Nutzen ein.
Sp?rbare Effekte bei F?hrungskr?ften
In der NZZ kommen mehrere Alpla-F?hrungskr?fte zu Wort, die berichten, dass ihre Planung realistischer geworden sei, der Druck abgenommen habe und sie am Ende des Tages zufriedener nach Hause gingen. Unerledigte Aufgaben m?ssen im MasterPlanner-Kalender h?ndisch verschoben werden – ein Mechanismus, der Priorisierung erfordert und Selbstverantwortung st?rkt.
Alpla-CEO Philipp Lehner spricht von F?hrungskr?ften, die durch die Methode „breitere Schultern bekommen“. Der MasterPlanner-Kalender sei f?r ihn „wie eine Wunderrakete“.
Analoge Planung im Fokus der ?ffentlichkeit
Dass ein internationales Leitmedium wie die NZZ dem Thema mehrere hundert Zeilen widmet und regionale Medien wie Vol.at den Bericht aufgreifen, belegt: Analoge Zeitplanung wird zunehmend als ernstzunehmender Gegenentwurf zur digitalen ?berlastung wahrgenommen. MasterPlanning steht dabei exemplarisch f?r einen Trend, den immer mehr Unternehmen entdecken: effizienter, verl?sslicher und entspannter arbeiten – durch klare, handschriftliche Planung statt permanenter digitaler Reaktion.
Fazit
Der ausf?hrliche NZZ-Bericht macht deutlich: Analoge Zeitmanagement-Systeme sind kein R?ckschritt, sondern eine bewusste strategische Entscheidung. Der konsequente Einsatz von MasterPlanning durch Philipp Lehner bei Alpla zeigt, wie ein Unternehmen damit seine F?hrungskr?fte gezielt unterst?tzt. MasterPlanning wird damit nicht nur zum internen F?hrungsinstrument, sondern auch zu einem vielbeachteten Referenzmodell f?r modernes Arbeiten jenseits des digitalen Dauerl?rms.
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