Initiative Industrie Bonn/Rhein-Sieg r?ckt konkrete L?sungen der Unternehmen in den Mittelpunkt, Wirtschaftsf?rderungen und IHK fordern verl?ssliche Rahmenbedingungen f?r einen starken Industriestandort.
Bonn/Rhein-Sieg, 25. August 2026. Transformation, Digitalisierung, steigende Kosten und Fachkr?ftesicherung: Die Industrie in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis steht vor vielf?ltigen Herausforderungen. Doch die Unternehmen warten nicht ab. Sie investieren, entwickeln neue L?sungen, passen Prozesse an und stellen sich f?r die Zukunft neu auf. Genau diese Perspektive stellte die Initiative Industrie Bonn/Rhein-Sieg bei ihrer Pressekonferenz am 25. August in den Mittelpunkt: Was tut die Industrie bereits und welche Rahmenbedingungen braucht sie, damit sie diesen Weg erfolgreich fortsetzen kann?
?Wir erleben in unseren Gespr?chen mit den Unternehmen, dass die Bereitschaft zur Ver?nderung gro? ist. Die Betriebe brauchen aber verl?ssliche Rahmenbedingungen. Dazu z?hlen eine leistungsf?hige Verkehrsinfrastruktur und eine sichere Energieversorgung?, betont Claudia Betzing, Gesch?ftsf?hrerin f?r Standortpolitik der IHK Bonn/Rhein-Sieg. ?Eine starke Industrie ist f?r die gesamte Region von gro?er Bedeutung ? als Innovationstreiber und Kern von ganzen Wertsch?pfungsnetzwerken mit vielen Dienstleistern und Zulieferern.?
Wie unterschiedlich Transformation in der Praxis aussehen kann, machten Unternehmen aus mehreren Kommunen der Region deutlich.
F?r Bonn gaben Gerald Fichtner, Gesch?ftsf?hrer der IHK-Bildungsgesellschaft, und Julia Herting von SGL Carbon Einblicke in die Entwicklungen der Gesch?ftsmodelle. Gerade Bonn wird h?ufig vor allem als Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Verwaltungsstandort wahrgenommen. Dass Industrie dennoch ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftsstandortes ist, unterstrich Stefan Sauerborn von der Wirtschaftsf?rderung Bonn.
?Bonn verf?gt ?ber eine vielf?ltige Wirtschaftsstruktur, zu der Industrieunternehmen selbstverst?ndlich geh?ren. Sie schaffen qualifizierte Arbeitspl?tze, entwickeln innovative L?sungen und sind eng mit Dienstleistung, Wissenschaft und Forschung verbunden. Diese industrielle Kompetenz wollen wir am Standort erhalten und weiterentwickeln?, so Stefan Sauerborn.
Dass industrielle Entwicklung zugleich eine Frage der verf?gbaren Standorte und ihrer langfristigen Perspektiven ist, wurde am Beispiel Eitorf deutlich. Prof. Dr. Oleg Retzer von Retzer Industry stellte die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen aus Sicht eines Investors und Industrieunternehmens vor. Die Perspektive der Kommune erg?nzte die Wirtschaftsf?rderung Eitorf.
Auch Sankt Augustin verf?gt ?ber international erfolgreiche Industrie. Thomas Wildt, CEO Hennecke PUR Solutions, berichtete aus dem Unternehmen und zeigte auf, wie Hennecke mit aktuellen Ver?nderungen und Anforderungen umgeht. Benedikt Bungarten von der Wirtschaftsf?rderung Sankt Augustin ordnete die Bedeutung des Unternehmens und der Industrie f?r den Wirtschaftsstandort ein.
Aus Troisdorf beteiligten sich Christian M?ller, Gesch?ftsf?hrer von W. M?ller, sowie Alexander Miller von TROWISTA. Auch hier wurde deutlich: Transformation findet l?ngst in den Unternehmen statt. Dabei geht es nicht allein um neue Technologien. Wettbewerbsf?higkeit h?ngt von vielen Faktoren ab, Fachkr?fte, Fl?chen, Infrastruktur, Energieversorgung, Genehmigungsverfahren und verl?sslichen politischen Rahmenbedingungen geh?ren dazu.
Industrie ist ein regionales ThemaF?r den Rhein-Sieg-Kreis zeigt gerade die Unterschiedlichkeit der beteiligten Unternehmen, welche Bedeutung industrielle Wertsch?pfung f?r die gesamte Region hat.
?Industrie findet im Rhein-Sieg-Kreis an ganz unterschiedlichen Standorten und in sehr unterschiedlichen Unternehmensgr??en statt. Genau diese Vielfalt ist eine St?rke unserer Region?, erkl?rt Marvin H?weler vom Referat Wirtschaftsf?rderung des Rhein-Sieg-Kreises. ?Unsere Aufgabe ist es, die Unternehmen bei ihrer Entwicklung zu begleiten und gemeinsam daran zu arbeiten, dass sie auch k?nftig gute Bedingungen f?r Investitionen und Wachstum vorfinden.?
Die Beispiele aus Bonn, Eitorf, Sankt Augustin und Troisdorf zeigen nach Einsch?tzung der Initiative zugleich, dass die Diskussion ?ber die Zukunft der Industrie nicht allein dar?ber gef?hrt werden sollte, welche Ver?nderungen von Unternehmen erwartet werden.
Ziel der digitalen Pressekonferenz war es, bewusst den Blick darauf zu richten, was in den Unternehmen bereits passiert. Die beteiligten Unternehmen machten deutlich, dass sie sich den Herausforderungen der Transformation stellen, investieren, neue L?sungen entwickeln und Verantwortung f?r ihre Standorte ?bernehmen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass erfolgreiche Transformation geeignete und verl?ssliche Rahmenbedingungen voraussetzt. Wer industrielle Wertsch?pfung langfristig in der Region sichern m?chte, muss deshalb auch die Voraussetzungen schaffen, damit Unternehmen investieren und sich weiterentwickeln k?nnen.
Dabei geht es nicht darum, bestehende Herausforderungen kleinzureden. Vielmehr will die Initiative den Blick auf beide Seiten richten: auf die Leistungen und Ver?nderungen innerhalb der Unternehmen ebenso wie auf die politischen und administrativen Rahmenbedingungen, die Unternehmen f?r Investitionsentscheidungen ben?tigen.
Fazit:
Die zentrale Botschaft der Beteiligten: Eine erfolgreiche Transformation braucht Unternehmen, die bereit sind, sie umzusetzen und Standorte, die ihnen dies erm?glichen. Denn ohne Industrie fehlt hier was.
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