KI-Kompetenzen in Unternehmen: Höhere Gehälter, aber auch längere Besetzungszeiten

Randstad Studie: K?nstliche Intelligenz

Eschborn, Juli 2026 ? K?nstliche Intelligenz (KI) h?lt auch in Deutschland zunehmend Einzug in die Arbeitswelt. Die Randstad Studie ?Age of Augmentation? hat 2,4 Millionen Stellenanzeigen f?r den deutschen Arbeitsmarkt ausgewertet und zeigt: Besch?ftigte mit KI-Skills k?nnen sich ?ber deutliche Gehaltsvorteile freuen. Gleichzeitig bleiben Positionen, die den Ausbau von KI in deutschen Unternehmen vorantreiben sollen, lange unbesetzt.

Gehaltsschub bei KI-Kompetenz

Besch?ftigte mit ausgewiesenen KI-Kompetenzen k?nnen in Deutschland deutlich besser verdienen als ihre Kolleg:innen ohne Erfahrung mit der Technologie. W?hrend etwa Softwareingenieur:innen ohne KI-Skills im ersten Job ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von etwa 50.000 Euro winkt, sind es rund 60.000 Euro f?r diejenigen mit KI-Skills. Ein ?hnliches Bild zeigt sich f?r Berufe wie Finanzanalyst:innen (51.500 Euro vs. 64.000 Euro) und Kundenservice-Mitarbeiter:innen (30.000 vs. 37.000 Euro).

?Die Daten geben ein klares Bild ab: Arbeitnehmer:innen, die mit der Technologie umgehen k?nnen, ziehen in Sachen Gehalt an ihren Kolleg:innen vorbei?, sagt Robert Bhuiyan, Gesch?ftsf?hrer Randstad Professional Deutschland. ?Im europ?ischen Vergleich zeigt sich zudem, dass deutsche Geh?lter vor allem mit Blick auf KI-Skills sehr wettbewerbsf?hig sind.? Das gilt auch f?r Jobprofile, deren Aufgabe die Implementierung von und die Arbeit mit KI ist. Prompt-Ingenieur:innen zum Beispiel verdienen im europ?ischen Vergleich am besten hierzulande (rund 83.000 Euro) ? nur im Vereinigten K?nigreich erhalten sie eine h?here Verg?tung (85.800 Euro).

?Made in Germany? ? nur woanders?

Der Ausbau von KI wird allerdings durch lange Besetzungszeiten gebremst. Positionen etwa f?r KI-Architekt:innen werden in Deutschland im Durchschnitt erst nach 69 Tagen besetzt. Im L?ndervergleich dauert es nur in Japan l?nger (71 Tage), in Belgien und den Niederlanden lassen sich f?r einschl?gige Stellen in weniger als der H?lfte der Zeit (31 bzw. 32 Tage) passende Kandidat:innen finden. Auch Machine Learning-Ingenieur:innen werden hierzulande l?nger gesucht (56 Tage) als beispielsweise in Belgien (40 Tage) oder den Niederlanden (46 Tage).

?Der Arbeitskr?ftemangel ist auch im KI-Bereich pr?sent ? und verursacht nicht nur Verz?gerungen bei KI-Projekten?, erg?nzt Robert Bhuiyan. ?Unbesetzte Stellen bedeuten auch Produktivit?tsverluste und steigende Kosten durch Leistungen, die ein Unternehmen in dieser Zeit nicht erbringen kann. Es ist zwar richtig, dass viele der Berufsfelder, die mit KI zu tun haben, relativ neu sind. Doch genau daraus ergibt sich eine Chance f?r Arbeitgeber, die eigenen Mitarbeitenden in K?nstlicher Intelligenz weiterzubilden und die eigene Wettbewerbsf?higkeit durch den Aufbau interner KI-Kompetenzen langfristig zu erh?hen.?

?ber die Studie ?Age of Augmentation
?Die Studie basiert auf einer quantitativen Analyse von ?ber 35 Millionen Stellenanzeigen weltweit im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. M?rz 2026. Die vom Talent Intelligence-Team von Randstad durchgef?hrte Analyse st?tzt sich auf Daten von LinkedIn, dem Marktanalyseunternehmen Lightcast und internen Quellen von Randstad und liefert detaillierte Auswertungen f?r elf L?nder: Australien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, die Niederlande, Spanien, das Vereinigte K?nigreich und die Vereinigten Staaten von Amerika.

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