Der Osnabr?cker Baukomplettanbieter K?ster hat eine eigene Einheit f?r strategische Startup-Kooperationen gegr?ndet. Aufgabe der K?ster Ventures GmbH ist es, innovative ConTech-Startups zu identifizieren, gemeinsam weiterzuentwickeln und den Einsatz ihrer L?sungen – zum Beispiel in realen Bauprojekten – zu beschleunigen.
Die Corporate-Venturing-Einheit will als F?rderer die Agilit?t junger Technologieunternehmen mit der Erfahrung eines der gro?en Bauunternehmen Deutschlands verbinden. Sie unterst?tzt Gr?nderinnen und Gr?nder durch Zusammenarbeit, Kapital und den Zugang zu einem breiten Netzwerk mit Mitgliedern aus der Baupraxis, der Wissenschaft und der Wirtschaft.
Nils K?ster, Vorstandsvorsitzender der K?ster Holding SE und Mitglied der Inhaberfamilie, erl?utert: „Wir verkn?pfen die Innovationskraft von Startups mit der Erfahrung und dem Know-how unserer Ingenieure und anderer Bauspezialisten. Wir wissen bereits, dass daraus Gutes entstehen kann.“ Dr. Julian Schmalstieg, Leiter der Venture-Unit bei K?ster, erg?nzt: „Mit durchg?ngig ?ber 200 aktiven Bauprojekten im gesamten Bundesgebiet k?nnen wir Anwendungen und Gesch?ftsmodelle im Rahmen des Venture Clienting unmittelbar testen und weiterentwickeln – ein Zugang, der in dieser Form nur wenigen Startups zur Verf?gung steht.“
Erg?nzend stellt K?ster Ventures auch Kapital bereit. „Finanzielle Beteiligungen an strategisch relevanten Startups sind Teil unseres Ansatzes. So kombinieren wir Kapital mit Baukompetenz und Marktzugang“, betont Schmalstieg.
Fokus auf Technologie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Inhaltlich konzentriert sich K?ster Ventures vor allem auf digitale L?sungen, die Prozesse optimieren, Effizienz steigern und Nachhaltigkeit im Bauwesen voranbringen. H?ufig spiele dabei heute k?nstliche Intelligenz eine Rolle, erkl?rt Schmalstieg.
In den vergangenen Monaten haben Schmalstieg und sein vierk?pfiges Team zahlreiche kluge K?pfe aus der Startup-Szene kennengelernt. „Mit einigen von ihnen gehen wir jetzt die n?chsten Schritte“, so Schmalstieg. Gleichzeitig sieht er die Herausforderungen der zumeist jungen und kleinen Unternehmen: Laut KfW-Gr?ndungsmonitor haben nach f?nf Jahren rund 40 Prozent die Existenzgr?ndung abgebrochen. Die Gr?nde sind vielf?ltig. Schmalstieg erkl?rt: „H?ufige Gr?nde sind ein fehlender Produkt-Markt-Fit und eine unzureichende Finanzierung. Wir wollen dazu beitragen, diese Quote zu senken.“
Ziel: Innovationen schneller in die Baupraxis bringen
F?r Nils K?ster ist K?ster Ventures ein langfristiges Investment in die Zukunft des Familienunternehmens und in die Zukunft der Branche: „Nat?rlich spielt auch die Rendite eine Rolle. Aber wichtiger ist uns, Macherinnen und Macher zu finden, deren Ideen das Bauen von morgen positiv ver?ndern und nachhaltiges Bauen voranbringen.“ Daf?r sieht K?ster gute Chancen. Gerade durch die hohe Komplexit?t der Branche im Allgemeinen und der Bauprozesse im Speziellen sieht er enormes, bisher ungenutztes Potenzial f?r innovative L?sungen von Startups.
Die K?ster GmbH geh?rt zur K?ster Holding SE mit Stammsitz in Osnabr?ck und z?hlt mit ?ber 2.000 Mitarbeitenden an mehr als 20 Standorten bundesweit zu den f?hrenden Familienunternehmen der deutschen Bauindustrie.
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